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Theater
in Bad Lauchstädt
19.6.,
14:30
Friedrich Schiller: Die Verschwörung des Fiesko zu Genua
Ensemble Theater PRIMADONNA / SCHWERER
HELD Frankfurt am Main
Genua 1547. Durch eine Verschwörung stürzt
Fiesko den verhassten Herrscher, den Dogen Andrea Doria. Als er der Versuchung
unterliegt, sich selbst zum Herrscher zu erheben, wird er von dem radikalsten
seiner Mitverschwörer, Verina, ertränkt. In seinem Stück (nach
DIE RÄUBER) beschreibt Friedrich Schiller einen aristokratischen Helden
als revolutionären Verteidiger der republikanischen Freiheit gegen eine
Diktatur. Ein Stück voller Zufälle, Intrigen, widersprechender Interessen
und greller Kontraste. Uns gefällt es aus diesen Gründen. Wir erkennen
darin unseren eigenen Blick auf das Weltgeschehen wieder. Aus persönlichen
Verwicklungen und Leidenschaften heraus geht es um einen Zugang zu politischer
Verantwortung- heute und in Genua Anfang des 16. Jahrhunderts. Was wird aus
Ideen, wenn sie in die Praxis umgesetzt werden? Fiesko, mit seinem Überschuß an
Talent und Erfolg, wird durch die politischen Ziele und die Bewegung ein anderer
Mensch? Ist er nicht nur der bessere Vertreter der republikanischen Ideen,
nicht nur der bessere Verschwörer, sondern auch der bessere Herrscher?
Eichendorff sah Fiesko am 14.6.1806 in Lauchstädt.
26.8.,
20:00
(weitere Vorstellungen 27.8., 16:00 Uhr)
Friedrich Schiller:
Die Räuber
Ensemble der theatrale Halle
Franz und Karl sind zwei Fremde. Er im Schloss
und
er im Wald. Beide wollen verändern und beide scheitern. Die Puppenhaftigkeit
der Charaktere und die fehlende Handlung soll mit einem dramatischen Kunstgriff
ersetzt werden. Es sind die fahrenden Komödianten, diese Bande, die das
Stück `Die Räuber´ spielen und damit im Mittelpunkt der Inszenierung
stehen. Hinzugebaut wird die Figur Schillers. Es wird erzählt, mit welcher
Inbrunst Schiller hier eine Auseinandersetzung mit seiner Zeit, mit seinem Leben,
mit seiner Umwelt austrägt. Eichendorff sah „Die Räuber“ am
29.6.1805 in Leipzig. |