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Fragen und Anmerkungen (II) zum

Gutachten zur Einschätzung der Person Felix Graf von Luckner (1881-1966) hinsichtlich Straßenbennenung in der Stadt Halle, Teil II

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Im Gutachten steht, dass Luckner während der Australien-Reise die Politik des NS-Regimes in Briefen an seine Mutter „noch immer“ befürwortet habe wie auch dessen „Vorgehen gegen die jüdische Bevölkerung“. Seine antisemitischen Äußerungen seien für einen Nicht-Nationalsozialisten über „das in dieser Zeit übliche Maß“ hinausgegangen.

a) Befürwortung von NS-Politik und Vorgehen gegen Juden

Sperk bezieht sich dabei auf die bei Seilkopf veröffentlichten Briefe. Folgendes ist dort zu finden: Es gebe „jüdische Gehässigkeit“ , „Lügenberichte der jüdischen Presse“. Eine Baronin habe mit einem „Judenbengel“ auf der Insel Floreana gelebt. In Australien habe es „jüdische Hetzpropaganda“ gegeben. Die „Juden“ hätten ihn gestört, so dass er nicht sprechen konnte. Diejenigen in Deutschland, die Mitleid mit Juden hätten, sollten „heraus kommen in die Welt, dann werden sie weinen und werden der Bewegung auf den Knien danken für die Bekämpfung dieser Pest.“

Es ist richtig, dass Luckner, traut man seinem eigenen Brief, auf der Seite des NS steht. Auch ist es richtig, dass er gemäß seinem Brief das Vorgehen des NS gegen die Juden in Deutschland befürwortet. Schließlich dankt er indirekt dem NS für die „Bekämpfung“ der Juden; darin eingeschlossen sind (der Brief stammt vom 18.11.38) der Boykott jüdischer Geschäfte, die Rassengesetze und die Pogromnacht.

b) Äußerungen gingen über das für einen Nicht-NS übliche Maß hinaus

Sperk gibt dafür keine Quelle an. Hier hätte Sperk eine Reihe prominenter Deutscher nennen müssen, die der NDSAP nicht angehörten, sich über Juden äußerten, jedoch weniger scharf als Luckner.

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Im Gutachten steht, dass „nicht beurteilt werden“ könne, ob Luckners Aussagen über die Juden taktischer Natur waren. „Zumindest gab es keinen Grund für ihn, zu solch einer drastischen Wortwahl zu greifen.“ „Bekannte und Vertraute“ hätten Luckner vorgeworfen, „in den Jahren nach der Machtergreifung mit Juden Geschäftsverbindungen unterhalten“ zu haben.

a) Keinen Grund, zu „solch einer drastischen Wortwahl“ zu greifen

Luckner schrieb den von Sperk zitierten Satz am 15.9.38. Ein Jahr zuvor war Luckner – gemäß Oesterreichs Bericht – dem „Tabak Juden Fols“ auf Puerto Rico in aller Öffentlichkeit um den Hals gefallen. Vielleicht, wenn er davon ausging , dass seine Briefe in Deutschland (!) geöffnet wurden, schrieb er so drastisch, um von seinem gegenüber Juden freundlichen Verhalten abzulenken?

b) „Bekannte und Vertraute“ hätten Luckner vorgeworfen...

Sperk bezieht sich bei seiner Information auf Seilkopf. Das Zitat ist einem Schreiben Himmlers (8.7.38) an den Obersten Richter der NSDAP entnommen. Himmler könnte die Informationen von Krüger oder von Teufel/Nowak haben. Die Wendung „Bekannte und Vertraute“ ist in jedem Fall unglücklich; zwar war Krüger Luckner gut bekannt, ein Vertrauensverhältnis bestand jedoch spätestens seit Februar 1938 nicht mehr, als Krüger Luckners Schwiegermutter gegenüber Himmler denunzierte. Sperk erweckt den Eindruck, als ob selbst Luckners Vertraute, also ihm nahe stehende Menschen, ihm gegnerisch gesonnen gewesen seien.

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Im Gutachten steht, Luckner sei sich „auch“ in der Zeit 1933-45 „treu“ geblieben, er „blieb ein Opportunist und Selbstdarsteller.“ Er habe sich „wie vor 1933“ den politischen Gegebenheiten angepaßt, „um seine persönlichen Ziele“ zu erreichen. Luckner habe Aufmerksamkeit „gebraucht, wollte im Mittelpunkt stehen.“ Widersprüchlich sei sein Verhalten gewesen, weil er einerseits persönliche und geschäftliche Verbindungen zu Juden unterhielt, andererseits in die „haßerfüllte, antisemitische Propaganda der NS-Ideologen“ einstimmte.

a) Opportunist und Selbstdarsteller, Anpassung an politische Gegebenheiten

Diese beiden Charakterisierungen tauchen bereits in der „biographischen Skizze“ im ersten Teil des Gutachtens auf (S.3, Abschnitt 2). Dort wird kein Beleg für diese Einschätzungen angeführt.

Opportunist ist lt. Wörterbuch (Trautwein, 2001) jemand, der „sich in seinem Handeln der jeweiligen Situation anpaßt, der so handelt, wie es augenblicklich am günstigsten ist.“

Das Gegenteil eines Opportunisten ist dementsprechend jemand, der sein Handeln der jeweiligen Situation nicht anpaßt, der so handelt wie es z.B. auf lange Sicht am günstigsten ist. (Märtyrer = 1. Christ, der für seinen Glauben gestorben ist. 2. Jemand, der für seine Überzeugung Leiden erduldet.)

In der Reihe der in der Skizze genannten anderen Eigenschaften (Eitelkeit, Profilierungssucht, Geltungsbedürfnis) klingt das Wort Opportunismus negativ; dem Wort Opportunismus haftet der Inhalt „gesinnungslos“ oder „überzeugungslos“ an.

Eine Überprüfung der im Gutachten aufgeführten Lucknerschen Handlungen auf den Opportunismusvorwurf müßte in jedem Fall die diktatorische Situation nach 1933 berücksichtigen. In einer Diktatur „den Umständen entsprechend“ zu handeln, ist weit weniger „verwerflich“, als es dies im Rechtsstaat ist.

Es wäre jedenfalls zu fragen, inwiefern sich Luckner vor 1933 den politischen Gegebenheiten anpaßte. Was waren die „politischen Gegebenheiten“? Zuerst die Revolution, die in Mitteldeutschland noch bis in die Mitte der 20er „nachbrannte“, dann eine kurze Zeit des Aufschwungs, dann der Crash 1929 und Massenarbeitslosigkeit. Es gab einen Reichspräsidenten, ein Parlament, das Schwierigkeiten hatte, stabile Regierungen zu stellen.

Luckner jedenfalls war Stahlhelmer, höchstwahrscheinlich DNVP-Wähler wie OB Rive auch, wahrscheinlich streng kaisertreu – kann man das als Anpassung an die „politischen Gegebenheiten“ bezeichnen?

Außerdem: Wie heißen die anderen, die Märtyrer, mit denen sich Luckner vergleichen lassen müßte? Wenn das Wort „Opportunist“ als Abgrenzung zu dem Verhalten anderer Personen Sinn haben soll, müßte es ja wenigstens einen Angehörigen seines Metiers gegeben haben, der für seine Überzeugung Leiden erduldete.

Selbst wenn es so ist, stellt sich die Frage, ob man vom Bürger in einer Diktatur fordern darf, dass er sich nicht opportun verhält. Wer kann von einer so hohen moralischen Warte aus sprechen?

b) ...um seine persönlichen Ziele zu erreichen

Auch der Vorwurf, Luckner sei Opportunist um persönlicher Ziele wegen gewesen, wird bereits in der Skizze genannt. Darin heißt es nach der Erwähnung der (negativen) Verhaltensweisen, unter die auch der Opportunismus fällt:

„Luckner suchte gezielt die Bekanntschaft einflußreicher Leute, um daraus für sich Vorteile aller Art zu ziehen.“ (Hervorhebung NB)

Zu unterscheiden ist dabei zwischen Zielen und Vorteilen. Während „persönliche Ziele“ im Kontext die Finanzierung der Vortragsreisen nach 1933 meint, könnte unter „Vorteile aller Art für sich“ wohl i.S. der Berichterstattung Oesterreichs verstanden werden: Luckner habe dem verschuldeten Farmer Berking erzählt, er wolle durch seinen `Vetter´ FM Schwerin-Krosigk ein Devisen-Darlehen bewirken. Für dieses Versprechen habe er „verbilligtes Fleisch und einen Empfehlungsbrief“ bekommen.

In jedem Fall liegt die Betonung der Gutachter auf „persönlich“ und „für sich“. Darin klingt ein weiterer Vorwurf an, der des Egoismus. Egoist ist der, der rücksichtslos selbstsüchtig ist.

Hier gilt es zwei Dinge auseinander zuhalten: 1. Die Frage nach der tatsächlichen Schädlichkeit „rücksichtslos selbstsüchtigen“ Verhaltens für die Gemeinschaft. Vielleicht ist derjenige, der rücksichtslos an die Verwirklichung seiner Pläne geht, eher von Nutzen für die Gemeinschaft, als derjenige, der vor lauter Rücksichtnahme und Selbstlosigkeit (Altruismus) überhaupt nichts bewirkt. 2. Die Frage, ob Luckner tatsächlich rücksichtslos selbstsüchtig gehandelt hat, als er „gezielt die Bekanntschaft einflußreicher Leute“ gesucht hat (S.3) oder sich opportunistisch verhielt, als er sich nach 1933 den „politischen Gegebenheiten“ anpaßte.

Ohne hier den Beweis antreten zu können und zu wollen, glaube ich bei Luckner eher an eine ziemlich gesunde Mischung aus Egoismus und Altruismus.

c) ...habe Aufmerksamkeit „gebraucht, wollte im Mittelpunkt stehen.“

Hier will ich an den Vorwurf der „Selbstdarstellung“ anknüpfen (a). Sperk beschreibt Luckners Charakter so, als ob Luckner aus einem psychischen Schaden heraus handelte. Er „brauchte“ Aufmerksamkeit, er „wollte“ im Mittelpunkt stehen. Der Vorwurf der Selbstdarstellung eines „rücksichtslos selbstsüchtigen“ Mannes schließt sich hier nahtlos an.

Ohne die Möglichkeit zur Selbstdarstellung, folgt man Sperk, wäre Luckner nicht er selbst gewesen, jedenfalls hätte ihm ein wichtiger Baustein zum Glück gefehlt. Die von Lammers vorgeschlagene Streichung aus dem Gedächtnis der Nation durch Öffentlichkeitsverbot, wäre also eine besonders perfide Art des NS gewesen, Luckner zu bestrafen. Für alle diese Vermutungen kann Sperk keine Beweise anführen. Hat Luckner zwischen 1940 und 1945 einen Psychiater aufgesucht? Wir wissen es nicht.

Vielleicht mußte er im Mittelpunkt des Interesses stehen, vielleicht „brauchte“ er Aufmerksamkeit des Publikums aus einem ganz anderen Grund? Luckners Lebensunterhalt bestand in seinem mit dem „Schmach“ des verlorenen Weltkriegs zusammenhängenden Ruhm. Nur wenn er Vortragsveranstaltungen hielt, Bücher verkaufte und in Zeitungen auftauchte, konnte er Geld verdienen. Das Geld brauchte er zum Lebensunterhalt, aber auch zur Finanzierung seines schönsten Glücks: Auf den Planken eines Schiffs stehen zu können.

d) ...widersprüchliches Verhalten gegenüber Juden

Hier, bei der Erforschung, Betrachtung und Bewertung des Verhaltens Luckners gegenüber Juden hätte Sperk seine Aussage wesentlich schärfer herausarbeiten können. Denn entscheidend ist doch nicht, ob man im III. Reich Beziehungen (Wann?) unterhält, sondern welcher Qualität sie sind. Gitta Sereny ging 1938 nach dem Einmarsch der Deutschen in Österreich auf eine Gruppe am Boden hockender Juden zu, die von Soldaten gezwungen wurden, den Bürgersteig mit Zahnbürsten zu putzen. Schaulustige standen umher. Sie soll, nach eigenen Angaben, die Soldaten aufgefordert haben, diese Aktion einzustellen. Merkwürdigerweise taten die Soldaten das und die Schaulustigen gingen weg. Luckner unterhielt tatsächlich geschäftliche Beziehungen zu Juden. Die Frage ist jedoch, ob er sich hier opportunistisch verhielt, ob er also so handelte, wie es augenblicklich am günstigsten war. Dann hätte er nämlich versucht, die Zwangslage seiner jüdischen Geschäftspartner auszunutzen, indem er niedrigere Preise als in der freiheitlichen Situation der Republik forderte und zahlte.

e) ...Einstimmen in die haßerfüllte, antisemitische Propaganda des NS

Hier kann sich Sperk nur auf die Briefe Luckners an seine Mutter beziehen. (Sie waren allerdings keine Propaganda; Def. lt. Duden: systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher Ideen und Meinungen mit massiven publizistischen Mitteln mit dem Ziel, das allgemeine politische Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen, Hervorhebung NB) Wenn die Stellen, die antisemitische Äußerungen Luckners wiedergeben, tatsächlich Luckners innere Überzeugung wiedergeben (siehe S. 11, Abschnitt 3), warum hat er sie dann für sich (und seine Mutter) behalten?

Wäre Luckner Opportunist gewesen, wie ihm von den Gutachtern vorgeworfen wird, hätte er seine geballten Erfahrungen mit Juden im Ausland doch publizieren können! Er hätte dann so gehandelt, wie es im III. Reich am günstigsten gewesen wäre.

Soweit aus dem Gutachten ersichtlich, hat Luckner nicht in die Propaganda eingestimmt.

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Im Gutachten steht: Luckner habe Wert darauf gelegt, Hitler persönlich zu kennen. Es sei überliefert, „daß er Sätze mit `Ich sprach mit dem Führer darüber und der sagte mir´ begann. Noch 1942, also nach dem Sonderehrengerichtsverfahren, sind Besuche Luckners bei Hitler nachweisbar.“ Hitler sei „trotz der Vorwürfe“ weiterhin von Luckner begeistert; er habe „ganz ergriffen“ zugehört. Es könne „keine Rede davon sein“, dass Luckner bei Hitler nach dem Abschlußbericht „dauerhaft in Ungnade“ fiel.

a) Wert darauf gelegt, Hitler persönlich zu kennen...

Es stellt sich hier die Frage, ob Sperk Luckner einen Strick daraus drehen möchte, dass dieser eine persönliche Nähe zu Hitler zwar betont haben mag, aber nachweislich (Belege: Akten der Reichskanzlei, 1934f., Standartbiografien) weder persönlichen Umgang noch persönliche Korrespondenz mit Hitler unterhielt. Außerdem zitiert Sperk hier Oesterreich, dessen Bericht, wie oben angemerkt (S.11, Abschnitt 2, b)), nie auf seinen Wahrheitsgehalt überprüft werden konnte.

b) Besuche nachweisbar

Sperk verzichtet auf eine Quellenangabe. Er scheint sich weder auf Frankenstein noch auf Seilkopf gestützt zu haben. Frankenstein schreibt lediglich, dass Luckner als Begründung für sein Leben in der Verbannung angab, er habe Hitler ein Zauberkunststück vorgeführt, ohne den Trick preiszugeben. Darüber sei Hitler so erbost gewesen, dass er Luckner seines Dienstranges enthob und zu einem Dasein als Privatier „verurteilte“.

Tatsächlich stützt sich Sperk auf „Hitlers Tischgespräche“ (H. Picker); hier gibt es einen Eintrag über Luckner vom 19.7.1942. Hitler soll folgendes gesagt haben:

„Luckner sei übrigens ein so hervorragender Erzähler, daß auch er ihm einmal ganz ergriffen zugehört habe. Als ihm dann eines Tages irgend jemand erzählt habe, daß die und die Behauptungen Luckners nicht der Wahrheit entsprächen, sei er über den Betroffenen genauso verärgert gewesen, als wenn einem Kinde von irgend jemandem ein Christbaum abgeräumt werde.“

Aus diesem Text geht hervor, dass Hitler Luckner „einmal“, was wohl soviel heißt wie „vor längerer Zeit“, zugehört hat. Es ist überhaupt nicht klar, wann das war. Es ist durchaus möglich, dass Hitler Luckner vor 1933 auf einer Lucknerschen Veranstaltung zugehört hat. Das ist nicht undenkbar, ähnelten die beiden sich doch darin, dass sie ihr Publikum zu begeistern wußten. Aus dem Text geht nicht hervor, dass dieses Zuhören Hitlers im Rahmen eines Besuches stattgehabt hat. Auch geht aus dem Text nicht hervor, dass dieses Zuhören 1942 stattgefunden hat. Erst recht nicht geht aus dem Text hervor, dass Luckner mehrmals bei Hitler zu Besuch war.

c) ...keine Rede davon sein...

Sperk gibt auch hier keine Quelle an. (Wer sagt denn, dass Luckner dauerhaft in Ungnade gefallen ist?) Es ist zu vermuten, dass Sperk zeitweilig einen hintergründigen Diskurs mit Luckners Verteidigern führt, ohne uns aber darin einzuführen. So gerät der Leser in Gefahr, Voraussetzungen, die nur dem Verfasser Sperk zur Verfügung stehen, stillschweigend akzeptieren zu müssen.

(12)

Im Gutachten steht, Luckner habe „bis zum Kriegsende“ ein „unverändert vertrauliches Verhalten zu Halles OB Johannes Weidemann und NSDAP-Gauleiter Albrecht Eggeling“ (Hervorhebung NB) an den Tag gelegt.

Sperk verweist zum Beleg dieser Wertung auf den dritten Teil des Gutachtens. Dort gibt es eine Stelle (S.25, Abschnitt 2), die auf das genannte vertrauliche Verhalten deutet:

„Die Vertraulichkeit, mit der Luckner Weidemann und vereinzelt wohl auch Gauleiter Eggeling gegenüber agierte, zeugt jedoch von wenig kritischer Distanz gegenüber dem NS-Regime, die der Graf bis zum Schluß besaß.“ (Hervorhebung NB)

Während Sperk von einem unverändert vertraulichen Verhalten Luckners zu Eggeling spricht, schreibt Bohse, auf den sich Sperk bezieht, von einer Vertraulichkeit, mit der Luckner „vereinzelt wohl auch“ gegenüber Eggeling agierte. Hier müßte Bohse gefragt werden, was er mit „wohl“ meint: Weiß er, dass Luckner mit Eggeling vereinzelt vertraulich agierte oder weiß er es nicht?

Norbert Böhnke, 11.3.06