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Die Wanderung beginnt in Wansleben am See. Vorbei am Tagebau Amsdorf blickt man im Osten, so weit das Auge reicht, über Felder und Äcker. Die weiß graue Kalihalde von Teutschenthal ist Wegbegleiter während der ersten Kilometer Kurze Rast am Gut Etzdorf und weiter bis nach Steuden. Es gilt als das schönste, unverfälschteste aller mansfeldischen Bauerndörfer Die Bauernhöfe sind mit Kalkbruchstein gemauert. Über die Felder marschiert der Wanderer nach Dornstedt. Wer mag, besteigt noch den Kirchturm, denn von hier aus sieht man bis nach Halle. Eine alte kopfsteingepflasterte Straße fuhrt dann nach Schafstädt mit der neuromanischen Johanneskirche. Mit dem Zug geht es von hier aus über Bad Lauchstädt zurück nach Halle. |
Der Weg geht von Peißen über das ehemalige Stiftsgut Sagisdorf nach Reideburg und weiter nach Kanena und Dieskau bis nach Döllnitz. Einer der schönsten Schnitzaltäre des Saalkreises ist in Peißen in der Kirche St. Trinitatis zu sehen. Das ehemalige Stiftsgut Stichelsdorf gehörte bis zur Reformation zum Augustinerchor-herrenstift auf dem Petersberg. Im 18. Jahrhundert kam es in den Besitz der Franckeschen Stiftungen in Halle. Heute hat hier die Jugendwerkstatt der Stiftungen ihren Sitz, auch ökologischer Landbau wird betrieben. Der neue Wanderweg führt über Reideburg bis nach Dieskau Der Ort ist bekannt für seinen englischen Garten. In Döllnitz wartet schon ein Glas Gose auf die Wandersleute. Das fruchtig-saure Bier erfrischt nach dem Marsch. |
Wein- und Kalkdörfer-Wanderung
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